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Müllkrise im Libanon: Demonstranten besetzen Umweltministerium

Aus Protest gegen die anhaltende Müllkrise in Beirut haben Demonstranten das libanesische Umweltministerium gestürmt und besetzt. Die Aktivisten der

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Müllkrise im Libanon: Demonstranten besetzen Umweltministerium

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Aus Protest gegen die anhaltende Müllkrise in Beirut haben Demonstranten das libanesische Umweltministerium gestürmt und besetzt. Die Aktivisten der “Ihr stinkt”-Kampagne fordern den Rückritt von Umweltminister Mohammed Maschnuk.

Sowohl im Gebäude als auch davor, wo sich ebenfalls mehrere Dutzend Demonstranten versammelt haben, versuchten Polizisten vergeblich, diese zum Gehen zu bewegen.

Einer der Organisatoren der Aktion teilte mit, dass man das Ministerium nicht räume, bevor Umweltminister Maschnuk zurückgetreten sei. Das Ultimatum, das sie ihm gestellt hatten, lief am Dienstagnachmittag aus, woraufhin sie das Ministerium stürmten.

Bereits seit Mitte Juli türmen sich stinkende Müllberge in der Stadt, weil die Regierung die größte Deponie des Landes schließen ließ.
Seitdem protestieren immer wieder tausende Menschen gegen die Müllkrise sowie die politische Lähmung im Land. Diese ist auch eine Folge des des Bürgerkriegs im Nachbarstaat Syrien.

Die Libanesen fordern zudem neue Parlamentswahlen. Bereits zweimal haben die Abgeordneten innerhalb der vergangenen sechs Jahre ihr Mandat selbst verlängert. Als Grund nennen sie eine tiefe politische Spaltung. In den Augen der Demonstranten ist das allerdings illegal. Seit Mai 2014 ist auch der Posten des Staatspräsidenten unbesetzt.