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Die Barmherzigen Brüder erhalten Prinzessin-von-Asturien-Preis

Der Prinzessin-von-Asturien Preis für Völkerverständigung ist in diesem Jahr den Barmherzigen Brüdern vom heiligen Johannes von Gott gewidmet. Die

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Die Barmherzigen Brüder erhalten Prinzessin-von-Asturien-Preis

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Der Prinzessin-von-Asturien Preis für Völkerverständigung ist in diesem Jahr den Barmherzigen Brüdern vom heiligen Johannes von Gott gewidmet. Die Auszeichnung wird jedes Jahr in acht Sparten vergeben und ist mit jeweils 50.000 Euro dotiert.

Meinung

Der Orden setzt sich im Kampf gegen die Ebola-Epidemie ein

Der Präsident der Jury Javier Fernández Fernández erklärte: “Der Orden engagiert sich in mehr als 50 Ländern. In diesen heute schwierigen Zeiten setzt er sich ein, im Kampf gegen die Ebola-Epidemie, in der Flüchtlingskrise und ganz allgemein für den Schutz der benachteiligten, der gefährdeten und der isolierten Menschen.”

Der Orden der Barmherzigen Brüder hat im vergangenen Jahr Schlagzeilen gemacht, denn vier Brüder starben an Ebola. Der 75-jährige Miguel Pajares war das erste bekannte europäische Opfer der Epidemie. Der Spanier hatte seit acht Jahren in Liberia als Pfleger in einem Krankenhaus in Monrovia gearbeitet. Dort infizierte er sich mit dem Ebola-Virus. Pajares hatte sich mit zwölf Jahren dem kirchlichen Orden angeschlossen und zum Krankenpfleger ausbilden lassen.

Die Barmherzigen Brüder sind meist Laien, die neben den drei Gelübden: Armut, Gehorsam, Ehelosigkeit, noch das Gelübde der Hospitalität ablegen. 1539 gründete Johannes von Gott sein erstes “Spital” in Granada. Der Orden ist in 53 Ländern weltweit in der Kranken- und Altenpflege, der Behindertenhilfe, der Obdachlosenfürsorge, in der Hospizarbeit und der Palliativmedizin tätig.