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Nach Krawallen in Kiew: Trauer um getöteten Wehrpflichtigen

In der Ukraine ist der erste von drei Nationalgardisten beigesetzt worden, die bei den schweren Ausschreitungen vor dem Parlament in Kiew getötet

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In der Ukraine ist der erste von drei Nationalgardisten beigesetzt worden, die bei den schweren Ausschreitungen vor dem Parlament in Kiew getötet worden waren.

Mehrere hundert Angehörige der Sicherheitsorgane und Bürger gaben dem 25-jährigen Ihor Debrin das letzte Geleit. Der junge Mann aus dem südukrainischen Cherson hatte in der Nationalgarde seinen Wehrdienst abgeleistet.

“Ich wünschte, es hätte keine Explosionen in der Stadtmitte gegeben, sondern nur Feuerwerk. Der einig mögliche Platz für Explosionen ist die Front, nicht das Herz der Ukraine”, sagte Wladimir Bohachuk von Debrins Bataillon.

Mehr als 140 Menschen waren verletzt und drei Nationalgardisten getötet worden, als am Montag eine Demonstration vor dem Parlament in Gewalt ausartete. Die Oberste Rada debattierte über die in der Minsker Übereinkunft vereinbarte Dezentralisierung der Ukraine, gegen die sich die Demonstranten wandten.