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Nach Haftbefehl wegen Korruptionsvorwürfen tritt Guatemalas Päsident Pérez zurück

Der Präsident von Guatemala ist von seinem Amt zurückgetreten. Mit diesem Schritt zog Otto Pérez Molina die Konsequenzen aus dem gegen ihn erlassenen

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Nach Haftbefehl wegen Korruptionsvorwürfen tritt Guatemalas Päsident Pérez zurück

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Der Präsident von Guatemala ist von seinem Amt zurückgetreten. Mit diesem Schritt zog Otto Pérez Molina die Konsequenzen aus dem gegen ihn erlassenen Haftbefehl. Der 64-Jährige wird von der guatemaltekischen Staatsanwaltschaft und UN-Ermittlern beschuldigt, einer der führenden Köpfe eines Korruptionsnetzwerks beim Zoll gewesen zu sein. Gegen Schmiergelder sollen Importeuren Zollabgaben in Millionenhöhe erlassen worden sein. Am Dienstag hatte das Parlament die Immunität des konservativen Politikers aufgehoben und damit den Weg für eine Strafverfolgung freigemacht.

Mit wöchentlichen Massenprotesten verlangten Demonstranten seit April seinen Rücktritt. Am kommenden Sonntag wird in Guatemala ein neuer Präsident gewählt. Aus verfassungsrechtlichen Gründen hätte Pérez nicht mehr antreten dürfen.