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Programmieren ist ein Kinderspiel!

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Von Euronews
Programmieren ist ein Kinderspiel!

<h3>Frankreich: Roboter, der beste Freund der Kinder</h3> <p>Kinder spielen gerne mit Robotern. Immer öfter tauchen sie auf der Wunschliste für den Weihnachtsmann auf. Die meisten Modelle sind aus Plastik oder Metall. Der <a href="http://primo.io/">Cubetto-Roboter</a> hingegegen ist aus Holz. Er ist im Kindergarten Tardy in St. Etienne sehr beliebt. </p> <p>Setzt Elisa den roten Chip in die Fernbedienung, geht der Roboter ein Feld nach vorn. Blau: nach links, gelb: nach rechts. So sagt sie ihm, wo’s lang geht – sie hat ihn selbst programmiert.</p> <blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p lang="en" dir="ltr">Stuff being seen, not heard. To master Cubetto, one must become Cubetto. <a href="http://t.co/ZJ0cnSrDy8">http://t.co/ZJ0cnSrDy8</a> <a href="https://twitter.com/futuremakerkids"><code>futuremakerkids</a> <a href="http://t.co/9aOd1j3B1t">pic.twitter.com/9aOd1j3B1t</a></p>&mdash; Primo Toys (</code>primotoys) <a href="https://twitter.com/primotoys/status/625602399978323972">27. Juli 2015</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Der Cubetto-Roboter ist gerade in der Testphase, die vom <a href="http://frequence-ecoles.org/">pädagogischen Verband Fréquence écoles</a> begleitet wird. Danach entscheidet sich, ob das Projekt mit öffentlichen Geldern finanziert wird. Auch an weiterführenden Schulen steht Programmieren bald verstärkt auf dem Stundenplan. </p> <p>Das Ziel des Spiels mit dem Roboter: Neben Antizipieren und räumlichen Denken sollen Kinder begreifen, dass Maschinen vom Menschen programmiert werden müssen. Selbst wenn es sich um ausgeklügelte Roboter handelt, wie auf der <a href="http://innorobo.com/">Messe Innorobo in Lyon</a>. Dort wurden <span class="caps">NAO</span>, <span class="caps">DASH</span> und <span class="caps">DOT</span> vorgestellt. Poppy lernt gerade laufen, Schüler und Studenten helfen ihm dabei. </p> <h3>Ungarn: IT-Girls</h3> <p>Szeghalom in Ungarn, mehr als 200 Kilometer von der Hauptstadt Budapest entfernt. Es ist ein ländliches Gebiet. Man hat das Gefühl, dass die Zeit hier stehengelieben ist. Doch der Schein trügt. Die 13-jährige Szonja hat Sommerferien. Doch faulenzen liegt ihr nicht, sie nutzt die Gelegenheit, um ihrem Hobby nachzugehen: Computer und Programmieren. </p> <p>Ein Projekt der Organisation <a href="http://www.skool.org.hu/en">Skool</a> in Budapest soll “Mädchen für die IT-Welt begeistern”. Es wurde vom <a href="https://prezi.com">Technologie-Unternehmen Prezi</a> ins Leben gerufen. Die Kurse sind kostenlos, die Nachfrage ist groß.</p> <p>Andere Unternehmen wie Microsoft haben ebenfalls Initiativen für Mädchen gestartet. Die Firma organisiert in diesem Sommer Workshops in den <span class="caps">USA</span>.</p> <blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p lang="en" dir="ltr">Who says girls can’t code? The Girls Who Code Program is working to change the face of coding <a href="http://t.co/VJ7YVJvw76">http://t.co/VJ7YVJvw76</a> <a href="http://t.co/ro0MWQfYzt">pic.twitter.com/ro0MWQfYzt</a></p>— Microsoft Education (@Microsoft_EDU) <a href="https://twitter.com/Microsoft_EDU/status/623183594513678336">20. Juli 2015</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <h3>Niederlande: Brain-Hacking</h3> <p>Der dreitägige Workshop <a href="http://hackthebrain.nl/">Hack the brain</a> findet zur gleichen Zeit in Montreal und in Amsterdam statt. Es nehmen Künstler, Designer, Philosophen, Entwickler, Forscher und natürlich Computer-Nerds teil. </p> <p>Sie nutzen Hardware und Software, um herauszufinden, wie man mit diesen Technologien das Gehirn besser erforschen kann. Der Gefühlszustand eines Menschen kann z.B. in Farben wiedergegeben werden. </p> <p>Elektroden werden am Kopf angebracht und dann mit einem Computer verbunden, um Gehirnströme zu messen. Eine andere Arbeitsgruppe versucht, die Gefühle einer Testperson zu erkennen. Neurowissenschaftlern zufolge ist das sehr schwierig. </p> <p>Zur gleichen Zeit experimentieren Yannick Roy und sein Team in <a href="http://bcimontreal.org/">Montreal</a> mit Elektroden. </p> <blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p lang="en" dir="ltr">Kicking off <a href="https://twitter.com/hashtag/brainhack?src=hash">#brainhack</a> montreal 2015 <a href="http://t.co/GAuRChxyPe">pic.twitter.com/GAuRChxyPe</a></p>— Pierre Bellec (@pierre_bellec) <a href="https://twitter.com/pierre_bellec/status/625656491840827392">27. Juli 2015</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Die Verbindung zwischen Montreal und Amsterdam steht. Die Testperson in Kanada schafft es, die Testperson in den Niederlanden dazu zu bringen, einen Arm zu heben. Um das zu erreichen, werden Signale vom Gehirn über einen Computer an Elektroden gesendet, die am Arm angebracht sind.</p>