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Südkoreanischer Bewerber kritisiert Verband vor FIFA-Chefwahl

Rund ein halbes Jahr vor der Wahl des neuen FIFA-Präsidenten hat der südkoreanische Bewerber Chung Mong Joon dem Asiatischen Fußball-Verband

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Südkoreanischer Bewerber kritisiert Verband vor FIFA-Chefwahl

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Rund ein halbes Jahr vor der Wahl des neuen FIFA-Präsidenten hat der südkoreanische Bewerber Chung Mong Joon dem Asiatischen Fußball-Verband Regelbruch vorgeworfen.

Der Verband werbe unangemessen für seinen Rivalen Michael Platini, indem er Briefe an seine Mitglieder verschickt habe und darauf dränge für Platini zu stimmen

“In Anbetracht dessen, dass die Konföderationen enormen Einfluss auf ihre Mitgliedsverbände bei der Organisation von Fußballturnieren ausüben, ist es sicher, dass die Fairness der FIFA- Präsidentschaftswahl ernsthaft in Frage gestellt ist.”

Der Verband äußerte sich zu den Vorwürfen zunächst nicht. Am 26. Februar wird in Zürich ein neuer Präsident für den Fußball-Weltverband FIFA gewählt. Der bisherige Vorsitzende Joseph
Blatter hatte nach viel Kritik seinen Rückzug angekündigt.

“Wir haben den Wahlausschuss aufgefordert, unverzüglich Ermittlungen einzuleiten. Das ist ein offensichtlicher Fall von Wahlbetrug, der die Rechte anderer Kandidaten verletzt. Dazu gehört, dass die Unterstützung für die Kandidatur von Herrn Platini durch Serienbriefe seitens des Verbandes und der Konförderation beendet werden muss”.

Bis zum 26. Oktober 2015 müssen die Kandidaten ihre Bewerbung einreichen und die Unterstützung von mindestens fünf nationalen Verbänden vorlegen. Bislang haben nur UEFA-Präsident Platini und der Südkoreaner Chung Mong Joon ihre Absicht erklärt, FIFA-Chef werden zu wollen.