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"Love": Lebenskrise und expliziter Sex in 3D

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"Love": Lebenskrise und expliziter Sex in 3D

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Es ist so weit, auch für Cinema Box beginnt eine neue Saison nach einem hoffentlich wunderschönen Sommer im Kino und am Strand. Und warum zur

Es ist so weit, auch für Cinema Box beginnt eine neue Saison nach einem hoffentlich wunderschönen Sommer im Kino und am Strand. Und warum zur Abwechslung nicht Mal einen Porno? Und zwar “Love”, von Gaspar Noé, der im Mai auf dem Festival in Cannes für Furore sorgte.

Ja, es gibt Sex, und zwar keinen simulierten, sondern echten, explizit und in 3D. Und dennoch macht der Regisseur uns nicht zu Voyeuren. Es gibt Sex, wie im wirklichen Leben.

Dieses bewegte Leben ist das des jungen Filmemachers Murphy, der von Filmprojekten träumt, und hin und hergerissen ist zwischen der versiegten Liebe zu Electra und einem Alltag, der ins Nichts führt.

Die Handlung ist etwas dünn, Murphy mitunter ärgerlich und der Streifen ein wenig zu lang. Aber dennoch, “Love” ist ein gelungener Film.

Ein furchtbar ästhetischer, gewagter Film, und damit sind nicht die Sexszenen gemeint, die längst nicht so reißerisch sind, wie der handelsübliche Porno-Chic. “Love” hinterlässt einen bleibenden Eindruck – und nicht unbedingt wegen seiner Schlüpfrigkeit.