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Schlauchboot vor Misrata gesunken: 30 Tote

Die italienische Küstenwache hat 91 Migranten gerettet, deren Schlauchboot vor der libyschen Küste untergegangen war. Die rund 110 Migranten aus

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Schlauchboot vor Misrata gesunken: 30 Tote

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Die italienische Küstenwache hat 91 Migranten gerettet, deren Schlauchboot vor der libyschen Küste untergegangen war. Die rund 110 Migranten aus Somalia, Sudan und Niger waren in Misrata in See gestochen. Nach sechs bis sieben Stunden begann die Luft aus dem Boot zu entweichen. Vermutlich 30 Migranten ertranken.

Angesichts der anhaltenden Migrationswelle über das Mittelmeer verschärft Italien die Offensive gegen den Menschenhandel. In Sizilien und Kalabrien nahm die Polizei zehn mutmaßliche Schlepper fest.

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden griff die italienische Küstenwache in den vergangenen 24 Stunden fast 3.000 illegale Einwanderer auf.

Auf der griechischen Insel Lesbos randalierten rund 200 nichtregistrierte illegale Einwanderer, nachdem sie daran gehindert worden waren, eine Fähre zum griechischen Festland zu boarden. Die Migranten bewarfen die Ordnungskräfte mit Steinen und skandierten “Athen, Athen”.