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Flüchtlingslage bleibt auch in Ungarn angespannt

In Ungarn bleibt die Lage angespannt: So ist das Flüchtlingslager Röszke nahe der serbischen Grenze offenbar überfüllt. Diese Menschen mussten bisher

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Flüchtlingslage bleibt auch in Ungarn angespannt

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In Ungarn bleibt die Lage angespannt: So ist das Flüchtlingslager Röszke nahe der serbischen Grenze offenbar überfüllt.

Diese Menschen mussten bisher an einem Sammelpunkt aushalten und verlangen nun, in das Aufnahmelager zu dürfen – ob mit Bussen oder eben anders.

“Wir wollen hinlaufen”, sagt ein Mann hier. Und ein anderer meint: “Wir kennen die Regeln, wir sind illegal über die Grenze, wir wissen, dass wir in das Lager müssen, das ist ja in Ordnung. Aber jetzt sitzen wir hier, und nachts ist es wirklich schlimm.”

Andere haben inzwischen offenbar damit begonnen, zu Fuß sogar den Weg nach Budapest anzutreten. Dabei laufen sie auf einer Autobahn.

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, die Polizei habe sie mit Pfefferspray davon abhalten wollen, sich auf den Weg zu machen.

Wer die Hauptstadt erreicht hat, kauft sich nach Möglichkeit eine Bahnfahrkarte – jetzt, wo dieser Weg nach Österreich und Deutschland endlich offensteht.

Dabei hat sich die Strecke nach Wien und München unter den Flüchtlingen offenbar etabliert.

Im regulären Nachtzug von Budapest nach Berlin zum Beispiel waren letzte Nacht gerade einmal zwei Flüchtlinge.

Diese Zahl nennt die Zeitung “Tagesspiegel”, die sich auf die Berliner Grünenabgeordnete Canan Bayram – auch flüchtlingspolitische Sprecherin ihrer Fraktion – beruft.