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Taylor Swift und Justin Bieber: Ärger wegen Rassismus- und Sexismusvorwürfen


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Taylor Swift und Justin Bieber: Ärger wegen Rassismus- und Sexismusvorwürfen

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Sängerin Taylor Swift hat Ärger. Das Video zu ihrem Lied “Wildest Dreams” brachte ihr den Vorwurf ein, rassistisch zu sein. Das Video zweigt Swift als Filmstar aus den Fünfzigern, der sich während der Dreharbeiten in Afrika in ihren Co-Star verliebt. Kritiker sagen, im Video seien kaum Schwarze zu sehen, außerdem werde das Afrika der Kolonialzeit in stereotypen Bildern von wilden Tieren und schöner Landschaft verherrlicht. Regisseur Joseph Kahn, immerhin ein Grammy-Gewinner, verteidigte das Video. Es gehe um eine Liebesgeschichte, die eben in Afrika spiele. Mehr Schwarze einzusetzen, wäre filmhistorisch nicht korrekt gewesen. Dafür seien an der Produktion viele Schwarze beteiligt gewesen, so Kahn außerdem. Swift selbst hat sich bisher nicht geäußert.

Justin Bieber stellt Runterladrekord auf
Backfisch-Beschaller Justin Bieber hat einen Rekord gebrochen: Seine neue Single “What Do You Mean” wurde beim Streaming-Dienst Spotify in den ersten fünf Tage mehr als 21 Millionen Mal abgerufen. Damit verwies er die britische Jungskombo One Direction auf Platz zwei. Ihr Lied “Drag Me Down” hatte mit 20 Millionen Streams zuvor den Rekord gehalten. “What Do You Mean?” stammt von Biebers neuem Album, das im November erscheinen soll.

Der Song Biebers zog Kritik der feministischen Schauspielerin Lena Dunham nach sich. Sie schrieb auf Twitter: „Lasst uns Pop-Songs abschaffen, in denen ein Mädchen ja sagt, wenn sie nein meint und umgekehrt, okay?“ Sie erwähnte Bieber zwar nicht namentlich, aber viele sind sicher, dass sie sich auf diese Textstelle im Song bezieht: „Was meinst du damit/Wenn du den Kopf nickst und ja sagst/Aber eigentlich nein sagen willst?“

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