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Emmy Awards: "Game of Thrones", "Veep" und Viola Davis

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Emmy Awards: "Game of Thrones", "Veep" und Viola Davis

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“Game of Thrones” war in diesem Jahr eindeutig die Königin unter den Serien. Bei der Verleihung der Emmy Awards, der weltweit wichtigsten

“Game of Thrones” war in diesem Jahr eindeutig die Königin unter den Serien. Bei der Verleihung der Emmy Awards, der weltweit wichtigsten Fernsehpreise in Los Angeles, wurde die Fantasy-Saga zur besten Dramaserie gekrönt und war in vielen anderen Kategorien einfach nicht zu entthronen.

Insgesamt 12 Emmys gab es, unter anderem für den Besten Nebendarsteller, den besten Drehbuchautor und die Beste Regie. Mit doppelt so vielen Nominierungen war das Fantasyspektakel als großer Favorit ins Rennen gegangen. Von der Serie sind bislang fünf Staffeln gezeigt worden. In all den Jahren war sie 83 Mal nominiert, 26 Emmys stehen jetzt in der Gesamtbilanz auf dem Zähler.

“Veep” holte den Emmy für die beste Comedyserie. Auch Hauptdarstellerin Julia Louis-Dreyfus wurde ausgezeichnet. Das Geheimnis des Erfolgs fasste Produzent Armando Iannucci folgendermaßen zusammen: “Wenn es bei Veep um etwas geht, dann ist das Hoffnung. Die Hoffnung, dass jeder in Amerika ganz gleich welcher Herkunft, Hautfarbe oder Machtgier, wenn er sich nur hart genug anstrengt, den besten Job haarscharf versemmeln kann.”

Trotz aller Begeisterung, “Veep – Die Vizepräsidentin “ brauchte immerhin vier Anläufe, bis es mit dem Emmy endlich klappte. Vorher war fünfmal hintereinander “Modern Family” zur besten Comedy-Serie gekürt worden.

Ein historischer Moment bei den Emmy Awards: Viola Davis wurde als erste Schwarze mit dem Emmy als beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie ausgezeichnet für ihre Rolle in der US-Serie “How to Get Away with Murder”.
“Folgendes möchte ich Ihnen sagen: Das Einzige, was farbige von allen anderen Frauen unterscheidet, ist die Menge der Möglichkeiten”, erklärte Davis sichtlich gerührt.

In “How to Get away with Murder” spielt sie eine brillante, aber auch mysteriöse Professorin für Strafrecht, die nebenbei als Verteidigerin tätig ist. Von der Serie ist erst eine Staffel ausgestrahlt, die zweite aber schon bestellt.

Auch für Jon Hamm war es ein historischer Moment: Der Hauptdarsteller der gefeierten Serie “Mad Men” bekam endlich seinen Emmy als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie. Hamm war bereits 16 Mal nominiert. Aber obwohl “Mad Men” in den ersten Jahren mit Emmys überhäuft wurde, war er immer leer ausgegangen. Der Glückliche konnte es selber kaum glauben. “Es muss sich um einen Irrtum handeln, ganz klar!”, scherzte Hamm.

Die Kultserie Serie um eine Werbeagentur im New York der sechziger Jahre war nach sieben Staffeln im Mai in den USA zu Ende gegangen. Auch Jeffrey Tambor
erhielt seinen allerersten Emmy für seine Rolle als transsexuelle Maura Pfefferman
in der schrägen Serie “Transparent” über eine etwas andere Familie.