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Deutsch-dänische Grenze wieder offen – Dänische Volkspartei kritisiert „Kapitulation“ der Regierung

An der deutsch-dänischen Grenze entspannt sich die Lage wieder, nachdem die dänische Polizei den Forderungen der Migranten nachgegeben und diesen

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Deutsch-dänische Grenze wieder offen – Dänische Volkspartei kritisiert „Kapitulation“ der Regierung

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An der deutsch-dänischen Grenze entspannt sich die Lage wieder, nachdem die dänische Polizei den Forderungen der Migranten nachgegeben und diesen erlaubt hat weiterzureisen. Ursprünglich hatten die dänischen Behörden darauf bestanden, EU-Recht anzuwenden und die Migranten zu registrieren. Da diese nach Schweden weiterreisen wollten, weigerten sie sich, die Züge zu verlassen.

Meinung

"Man hat sich damit abgefunden, dass man keine Kontrolle hat"

Daraufhin wurde der Zugverkehr zwischen Deutschland und Dänemark eingestellt. Der Fährverkehr über den Fehmarnbelt nach Rödby bleibt unterbrochen, die ebenfalls gesperrte Autobahnverbindung ist wieder freigegeben.

Die meisten Migranten wollen nach Schweden. Allerdings ist Schweden nicht bereit, sie aufzunehmen. Das Justizministerium erklärte, die von Dänemark gewünschte Sonderregelung sei unmöglich. Die schwedische Regierung habe keine Befugnis, eine solche Vereinbarung zu treffen.

Die rechtspopulistische Dänische Volkspartei kritisierte das Verhalten der von ihr tolerierten Minderheitsregierung scharf. Das klinge, als habe die Regierung aufgegeben, die Situation zu steuern. Man habe sich damit abgefunden, dass man keine Kontrolle hat.