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Yalta European Strategies berät zu Lösung in Syrien

Während Europa versucht eine Antwort auf den wachsende Flüchtlingsandrang zu finden, haben Teilnehmer des Yalta European Strategies Treffens in Kiew

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Während Europa versucht eine Antwort auf den wachsende Flüchtlingsandrang zu finden, haben Teilnehmer des Yalta European Strategies Treffens in Kiew über eine Lösung des Konflikts in Syrien beraten.

Russland hatte die USA aufgefordert, mit dem syrischen Regime im Kampf gegen die IS-Miliz zu kooperieren. Moskau gilt als Alliierter des Assad-Regimes und versorgt die syrische Armee mit Waffen.

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hatte zuvor in Moskau erklärt, dass regelmäßig russische Marinemanöver vor der syrischen Küste gebe. Zuvor hatten die USA Bedenken geäußert, dass Russland Bodentruppen nach Syrien schicken könnte.

“Wir sehen doch heute die Folgen des Eingreifens in Libyen und dem Irak, deshalb befürchten wir, dass ein Regimewechsel in Syrien schwerwiegende Folgen nach sich ziehen könnte”, erklärt ein russischer Analyst in Kiew.

euronews hat mit dem Cousin des syrischen Machthabers Baschar Al-Assad gesprochen. Er lebt im Exil und setzt sich für einen Machtwechsel und eine politische Lösung für Syrien ein. “Die internationale Gemeinschaft hat nicht von Anfang an versucht, an einem Strang zu ziehen und eine echte demokratische Opposition aufzustellen – das wäre die einzige Alternative zum Regime in Assad gewesen. Stattdessen hat sie sich zurückgehalten und Ländern wie Saudi-Arabien, Qatar und anderen erlaubt, um die Macht in Syrien zu konkurrieren. Diese Länder sind an einem echten demokratischen Syrien nicht interessiert. Sie wollen ein islamisches Land, das sie kontrollieren können und das ihren eigenen ähnelt”, erklärte Ribal Al-Assad.

Die Golfstaaten geraten zunehmend international unter Druck. Sie verschließen ihre Türen für syrische Flüchtlinge mit immer strengeren Einreiseregelungen. Mehr als vier Millionen Syrer haben ihre Heimat verlassen.