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Zielkonflikt: Obama kritisiert russische Kooperation mit Assad in Syrien

US-Präsident Barack Obama hat die russische Unterstützung für das Assad-Regime erneut als kontraproduktiv bezeichnet. Beide Länder haben die

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Zielkonflikt: Obama kritisiert russische Kooperation mit Assad in Syrien

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US-Präsident Barack Obama hat die russische Unterstützung für das Assad-Regime erneut als kontraproduktiv bezeichnet.

Beide Länder haben die IS-Miliz zum Feind Nummer Eins erklärt. Doch während die USA und westliche Partner auf die Opposition und einen Machtwechsel setzen, kooperieren Präsident Baschar al-Assad und Moskau inzwischen auch militärisch.

“Wir werden auf Russland zugehen um ihnen zu sagen, dass man nicht mit Nachdruck eine Strategie verfolgen kann, die zum Scheitern verurteilt ist”, sagte Obama während eines Treffens mit Soldaten am Jahrestag der Terrorattacken des 11. September. “Denn damit könnte die politische Lösung unmöglich werden, die letztlich nötig ist, um Syrien wieder Frieden zu bringen.”

Moskau regte am Freitag einen militärische Austausch mit den USA an, um “unbeabsichtigte Ereignisse” zu verhindern, wie es hieß.

Russland unterhält im syrischen Tartus seine einzige Marinebasis am Mittelmeer und hat die eigene Präsenz in Syrien zuletzt verstärkt.

Aussagen des Außenministers Sergei Lawrow und des Kremlsprechers Dmitri Peskow zufolge unterstützt Moskau die Truppen Assads mit Waffen und Militärexperten.

Die russische Zeitung Kommersant berichtete, das syrische Regime habe in Russland Handfeuerwaffen, Granatwerfer und gepanzerte
Fahrzeuge bestellt.