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Flüchtlingsboot in der Ägäis gekentert - mindestens 34 Menschen ertrunken

Neue Flüchtlingstragödie in der Ägäis: Vor der kleinen griechischen Insel Farmakonisi hat die Küstenwache nach dem Kentern eines Flüchtlingsboots

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Flüchtlingsboot in der Ägäis gekentert - mindestens 34 Menschen ertrunken

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Neue Flüchtlingstragödie in der Ägäis: Vor der kleinen griechischen Insel Farmakonisi hat die Küstenwache nach dem Kentern eines Flüchtlingsboots mindestens 34 Leichen geborgen. Fast die Hälfte der Opfer sind Babys und Kinder. 68 Menschen konnten gerettet werden, 29 erreichten die Insel schwimmend.

Rund einhundert Meter von der Insel Lesbos entfernt sank zudem ein Schlauchboot mit 70 Menschen an Bord. Die meisten Flüchtlinge trugen Rettungswesten und schwammen aus eigener Kraft an Land, wo sie von den Inselbewohnern versorgt wurden.

Zuvor hatte die griechische Interims-Regierungschefin, Vasiliki Thanou, die Insel besucht. An die Adresse der Kritiker des griechischen Grenzschutzes gerichtet, sagte sie, diese sollten bedenken, dass das Land 16.000 Kilometer Außengrenze zu schützen habe.