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Tusk setzt EU-Innenminister unter Druck

Während Deutschland wegen des unkontrollierten Flüchtlingszustroms erneut Grenzkontrollen eingeführt hat, sind die EU-Innenminister zu Beratungen

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Während Deutschland wegen des unkontrollierten Flüchtlingszustroms erneut Grenzkontrollen eingeführt hat, sind die EU-Innenminister zu Beratungen über die Krise zusammengekommen. Konkret geht es bei dem Treffen in Brüssel um die Umverteilung von 160.000 Menschen auf die EU-Staaten: 54.000 aus Ungarn, mehr als 39.000 aus Italien und über 66.000 aus Griechenland.

Die Umverteilung ist jedoch umstritten, insbesondere die sogenannte Visegrad-Gruppe, zu der Tschechien, die Slowakei, Polen und Ungarn gehören, hat Einwände gegen diese Pläne der Europäischen Kommission.

Der Ratspräsident der EU, Donald Tusk, erhöhte den Druck auf die Innenminister: In einem Tweet heißt es, bleibe ein Zeichen der konkreten Solidarität an diesem Montag aus, werde er noch im September ein Sondergipfeltreffen zur Flüchtlingskrise einberufen.

Die Kontrollen an der Grenze zwischen Bayern und Österreich werden vermutlich mehrere Wochen andauern. Deutschland rechnet inzwischen mit einer Million Flüchtlingen bis zum Jahresende.