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Anschlag auf Moschee: Gericht in Kuwait verhängt sieben Todesstrafen

Rund drei Monate nach einem Terroranschlag auf eine schiitische Moschee in Kuwait hat ein Strafgericht sieben Männer zum Tode verurteilt. Acht

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Anschlag auf Moschee: Gericht in Kuwait verhängt sieben Todesstrafen

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Rund drei Monate nach einem Terroranschlag auf eine schiitische Moschee in Kuwait hat ein Strafgericht sieben Männer zum Tode verurteilt. Acht weitere Angeklagte erhielten Haftstrafen zwischen zwei und 15 Jahren. Das Gericht sprach demnach 14 Männer frei, wie die kuwaitische Nachrichtenagentur Kuna am Dienstag meldete.

Bei dem Selbstmordattentat während des Freitagsgebets am 26. Juni kamen 26 Menschen ums Leben. Mehr als 200 Gläubige wurden verletzt. Es war der erste Anschlag auf
eine schiitische Moschee in dem Golfstaat.

Dort machen Schiiten rund 30 Prozent der Bevölkerung aus. Kuwaits Ermittler hatten den Attentäter als Saudi-Araber identifiziert. Die sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannte sich zu dem Anschlag. Die Extremisten betrachten Schiiten als Abtrünnige. Fünf Angeklagte konnten fliehen und erhielten die Todesstrafe in Abwesenheit. Zwei von ihnen wurden mittlerweile in Saudi-Arabien verhaftet.