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Erstes und einziges Fernsehduell vor der Wahl in Griechenland

Am Sonntag wird in Griechenland wieder gewählt: In den Umfragen liegen die linke “Syriza”-Partei und die konservative “Neue Demokratie” gleichauf

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Erstes und einziges Fernsehduell vor der Wahl in Griechenland

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Am Sonntag wird in Griechenland wieder gewählt: In den Umfragen liegen die linke “Syriza”-Partei und die konservative “Neue Demokratie” gleichauf.

Meinung

Es wird keine "unnatürliche" Regierung geben.

Die beiden Spitzenkandidaten absolvierten am Abend ihr erstes und einziges Fernsehduell.

Zu den Themen gehörten die Schulden des Landes und die Flüchtlingslage, aber auch mögliche Bündnisse nach der Parlamentswahl.

Alexis Tsipras von “Syriza” lehnte eine große Koalition der beiden Parteien ab, die er unnatürlich nannte.

Griechenland werde entweder eine fortschrittliche Regierung haben oder eine konservative.

Die “Neue Demokratie” sieht dagegen eine große Koalition als guten Weg, um das Land aus der Krise zu führen.

Ihr Vorsitzender Evangelos Meimarakis sagte: “Wir brauchen eine
(politische) Nationalmannschaft”.

Tsipras gab Fehler während seiner siebenmonatigen Amtszeit in diesem Jahr zu.

“Die Bürger wollen einen Regierungschef, der ihnen die Wahrheit sagt. Wir haben Fehler gemacht. Aber wir haben daraus gelernt”, sagte er.

Meimarakis erklärte seinerseits, auch seine Partei habe aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt.

Wichtig sei es jetzt aber, nicht über die Vergangenheit, sondern über die Zukunft zu reden.

Beide Spitzenpolitiker versprachen ein «sanfteres» Sparprogramm, dessen Details noch ausgehandelt werden müssten.

Zum Flüchtlingsdrama sagte Tsipras, man könne Flüchtlinge nicht mit Gewalt und militärischen Mitteln stoppen.

“Du kannst nicht unschuldige Menschen schlagen”, sagte Tsipras zu Vorwürfen, Griechenland kontrolliere seine Grenzen nicht.