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"Ich und Earl und das sterbende Mädchen"

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Das Independent-Drama “Ich und Earl und das sterbende Mädchen” basiert auf dem gleichnamigen Jugendroman von Jesse Andrews und handelt von der Freundschaft zwischen einem schüchternen Einzelgänger und seiner an Krebs erkrankten Schulkameradin. Regisseur Alfonso Gomez-Rejon hörte von dem Stoff, als er selbst um seinen todkranken Vater bangte und fühlte sofort eine starke Verbindung zu der Story.

Alfonso Gomez-Rejon: “Ich erkannte mich selbst in der Hauptfigur Greg. Wenn man einen Angehörigen verliert, und in dieser Beziehung fühlt man sich sein Leben lang als Kind, wenn das also geschieht, braucht man Hilfsmittel, um es zu verstehen, und diesem Fall ist das Medium Film ein Geschenk des Himmels. Ebenso wie Greg, bin ich dabei, wieder auf die Beine zu kommen, indem ich die Jugend zelebriere und das Kino hochleben lasse.”

Der Stoff erinnert das erfolgreiche Jugenddrama Das Schicksal ist ein mieser Verräter, setzt aber eindeutig auch auf Humor. Um die todkranke Freundin aufzumuntern, dreht der filmverrückte Greg mit seinem Kumpel Earl Amateurvideos, die eine unerwartete therapeutische Wirkung haben.

Etwas Ähnliches erhofft sich Alfonso Gemez-Rejon auch für seine Zuschauer. “Der persönlichste Film kann womöglich der universellste sein. Ich hoffe, dass mir das gelungen ist und der Zuschauer, der etwas Ähnliches erlebt hat, Trost findet, sich nicht alleine fühlt. Ich wollte dem Publikum nichts aufzwängen, sondern ihm die Möglichkeit geben, den Film auf seine Weise zu erleben und zu interpretieren, ganz gleich, was der Zuschauer vorher erlebt hat.”

Nach seinem großen Erfolg auf dem Sundance Festival kommt das Independent-Drama “Ich und Earl und das sterbende Mädchen” nun in die europäischen Kinos. Deutschsprachiger Filmstart ist der 12. Oktober.

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