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USA gegen russische Unterstützung für syrische Machthaber

In Russland hat Baschar Assad einen seiner wenigen verbliebenen Verbündeten. Gerade erst hat der russische Präsident die Welt zur Unterstützung des

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USA gegen russische Unterstützung für syrische Machthaber

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In Russland hat Baschar Assad einen seiner wenigen verbliebenen Verbündeten.

Meinung

Die russische Unterstützung ist kontraproduktiv.

Gerade erst hat der russische Präsident die Welt zur Unterstützung des syrischen Machthabers aufgerufen, im gemeinsamen Kampf gegen die Aufständischen.

Das erfordere schon der gesunde Menschenverstand, sagte Wladimir Putin: Dazu müsse man aber doppelte Standards aufgeben und aufhören, einzelne Gruppen zu
benutzen, um eigene Ziele zu erreichen – wie etwa ungeliebte Regierungen zu stürzen.

Russland unterstützt Assad aber sowieso schon beträchtlich, auch durch Waffen – sehr zum Missfallen der USA.

Für Aufsehen sorgte in letzter Zeit der rasante Ausbau eines Luftwaffenstützpunkts in der Stadt Latakia, einer Hochburg der syrischen Machthaber.

Man erhoffe sich von Russland eine bessere Unterstützung der Militärkoalition, die gegen die IS-Miliz kämpfe, sagt ein amerikanischer Regierungssprecher.

Dagegen würden die russischen Versuche, Assad zu unterstützen, die Lage nur destabilisieren und seien kontraproduktiv.

In der Stadt Aleppo wurden fast vierzig Menschen getötet: Aufständische hatten Stadtteile beschossen, die von der Armee beherrscht werden.

Die Opferzahl stammt von der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in England. Staatsmedien sprachen von zwanzig Toten.

Bei einem neuen Anschlag in der Stadt Hasaka im syrischen Nordosten tötete ein Selbstmordattentäter der IS-Miliz sieben Menschen.

Erst gestern kamen in Hasaka bei einem IS-Anschlag 34 Menschen ums Leben.

Die von Kurden kontrollierte Stadt ist seit Monaten schwer umkämpft.