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Erste Bilanz nach Erdbeben in Chile

Millionen Menschen in Sicherheit gebracht. Tsunamiwarnungen in vielen Pazifikregionen

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Erste Bilanz nach Erdbeben in Chile

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Fünf Tote, Dutzende Verletzte und eine Million Menschen in Sicherheit gebracht: Das ist die Bilanz nach dem Erdbeben am Mittwoch vor der Küste Chiles. Dann kam der angekündigte Tsunami, eine 4,8 Meter hohe Flutwelle, die sich vor allem bei der Stadt Coquimbo in der Region um das Epizentrum des Bebens entlud.

Meinung

Wieder einmal müssen wir mit einem weiteren harten Schlag der Natur zurechtkommen


Lage der Stadt Coquimbo nördlich des Epizentrums

Noch am Donnerstagmorgen bestanden Tsunamiwarnungen für einige Regionen des Landes. Warnungen vor etwas kleineren Flutwellen hatte es auch für andere Pazifikregionen gegeben, darunter Neuseeland und Japan.

Die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet sprach von einem wiederholten Schlag der Natur – nur wenige Monate nach dem Ausbruch zweier Vulkane und vorangegangenen Erdbeben im vergangenen Jahr. Die Präsidentin habe die Region um das Epizentrum zum Katastrophengebiet erklärt, hieß es von den Behörden.

Eines der stärksten Beben in der Geschichte Chiles

Das Erdbeben gilt mit einer Stärke von rund 8,3 als eines der Stärksten Bekannten in der Geschichte des Landes. Chile liegt in einem erdbebengefährdeten Gebiet: An der Westküste Südamerikas treffen zwei tektonische Platten aufeinander: Die Nazca-Platte schiebt sich hier unter die die Südamerikanische Platte, dabei entstehen immer wieder Erdbeben. Deshalb besitzt das Land entsprechende Frühwarnsysteme, die zumindest das Schlimmste verhindern sollen.

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