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EU-Umweltminister beschließen Reform des CO2-Handels

Eine kurzfristige Reform des europäischen CO2-Handels ist beschlossene Sache. Die Umweltminister der EU einigten sich bei einem Treffen in Brüssel

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EU-Umweltminister beschließen Reform des CO2-Handels

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Eine kurzfristige Reform des europäischen CO2-Handels ist beschlossene Sache. Die Umweltminister der EU einigten sich bei einem Treffen in Brüssel darauf, von 2019 an dem Markt etwa 1,5 Milliarden CO2-Rechte zu entziehen. Damit sollen mehr Anreize für Unternehmen geschaffen werden, in klimaschonende Technologien zu investieren.

Umweltkommissar Miguel Arias Canete ermahnte die Mitgliedsstaaten, den Ausstoß an Treibhausgasen zu senken. Gegenüber 1990 müssten sie um 50 Prozent sinken. Bis 2030 will die EU den Ausstoß um wenigstens 40 Prozent senken. Ende des Jahres ist ein Paris eine internationale Klimakonferenz geplant.

Umweltgruppen demonstrierten vor dem Ratsgebäude der EU für einen besseren Klimaschutz und den Ausbau erneuerbarer Energien.
“Wir denken, dass man sich darauf einigen sollte, die Nutzung fossiler Energieträger in diesem Jahrhundert zu beenden”, so Wendel Trio von der Gruppe Climate Action Network Europe. “An die Stelle fossiler Energieträger müssen erneuerbare Energien treten. Darum geht es.”

“Der Countdown für die Konferenz hat begonnen und es mehren sich die Stimmen, die die internationale Gemeinschaft auffordern, sich gegen den Klimawandel einzusetzen”, sagt unser Korrespondent Pedro Sacadura. Auch Papst Franziskus tut das.”