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Kaum noch Flüchtlinge an serbisch-ungarischer Grenze

Die Spuren der schweren Auseinandersetzungen vom Mittwoch sind zwar noch zu sehen. Ansonsten aber ist es an der serbisch-ungarischen Grenze ruhig

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Kaum noch Flüchtlinge an serbisch-ungarischer Grenze

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Die Spuren der schweren Auseinandersetzungen vom Mittwoch sind zwar noch zu sehen. Ansonsten aber ist es an der serbisch-ungarischen Grenze ruhig geworden. Rund 150 Asylsuchende halten sich nach Einschätzung unserer Reporterin jetzt noch auf serbischer Seite auf. Sie hoffen auf ein Wunder – dass ihnen die Einreise nach Ungarn nämlich doch noch gewährt wird. “Wir wollten nach Ungarn,” sagte ein Iraker, “aber Ungarn hat die Grenze geschlossen.” “Worauf warten Sie denn jetzt?”, so die Reporterinnenfrage. Antwort: “Dass das Tor aufgeht!” “Glauben Sie, dass das passiert?” “Vielleicht.”
Ein anderer Flüchtling wollte die Hoffnung ebenfalls noch lange nicht aufgeben: “Ich werde warten und warten und warten,” sagte er, “das Tor geht auf, dann geht´s nach Ungarn und dann nach Deutschland.“Frage: “Wie lange werden Sie warten?” Seine Antwort::“Eine Woche, mindestens.” Fazit der Euronews-Reporterin: “Es sind nur noch ein paar Menschen, die an der serbisch-ungarischen Grenze ausharren. Aber dieses Häuflein, das in einfachen Zelten übernachtet, hofft weiter darauf, dass es früher oder später nach Ungarn hineingelassen wird.