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Ägäis: Migrantenboot kollidiert mit Frachter

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Ägäis: Migrantenboot kollidiert mit Frachter

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Bei Versuch illegal nach Griechenland zu gelangen sind 13 Migranten ums Leben gekommen. Ihr Boot kollidierte mit einem Frachtschiff und sank. In dem Schlauchboot befanden sich 46 Personen. Sie waren bei Canakkale in See gestochen und wollten die griechische Insel Lesbos erreichen. Ein Hubschrauber der EU-Grenzschutzagentur FRONTEX entdeckte die Schiffbrüchigen und organisierte ihre Bergung.

“Um vier Uhr morgens sahen wir ein großes schwarz-oranges Schiff. Es hatte drei Decks. Wir gaben Lasersignale, aber es stoppte nicht”, schildert ein Geretteter den Zwischenfall.

Die Ägäis ist eine der Routen, über die Flüchtlinge nach Europa kommen. In diesem Jahr sind nach offiziellen Angaben bereits mehr als 300.000 Migranten in Griechenland angekommen.

In den Gewässern vor Libyen wurden an diesem Wochenende man die 5.000 Migranten aufgegriffen. Seit Jahresbeginn haben es nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration mehr als 120.000 Menschen über das Mittelmeer nach Italien geschafft.