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Streit um Verteilung der Flüchtlinge dauert an

Während weiterhin Tausende von Flüchtlingen nach Europa kommen, dauert der Streit um die Verteilung von 120.000 Menschen an. An diesem Dienstag

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Während weiterhin Tausende von Flüchtlingen nach Europa kommen, dauert der Streit um die Verteilung von 120.000 Menschen an. An diesem Dienstag kommen die Innen- und Justizminister der EU erneut zu Beratungen zusammen, nachdem in der vergangenen Woche nur eine grundsätzliche Einigung zustande kam. Offen ist, welcher Mitgliedsstaat wie viele Menschen aufnimmt.

Mehr als die Hälfte der Asylberechtigten soll aus Griechenland und Italien kommen, Ungarn sollte ursprünglich ebenfalls entlastet werden, lehnt einen festen Schlüssel aber ab. Auf Deutschland würden etwa 31.000 Menschen entfallen, auf Frankreich rund 24.000 und auf Polen mehr als 9.000.

Polen aber lehnt feste Quoten ab, es befürchtet in Zukunft nach dem gleichen Schlüssel automatisch Asylbewerber zugeteilt zu bekommen. Auch Lettland und Litauen lehnen Quoten ab. Tschechien bemängelt, ein Mechanismus dafür fehle, dass die Flüchtlinge in den jeweiligen Ländern blieben. Die Flüchtlingskrise ist auch Thema eines EU-Sondergipfeltreffens, das am Mittwoch in Brüssel stattfinden soll.