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Berlin: Razzia in Islamistenszene


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Berlin: Razzia in Islamistenszene

In Berlin ist die Polizei am frühen Morgen mit einer Razzia gegen mutmaßliche Unterstützer von radikalen Islamisten in Syrien vorgegangen.Hunderte Beamte durchsuchten den Moscheeverein in Tempelhof sowie sieben
Privatwohnungen.

Wie Polzeisprecher Stefan Redlich mitteilte, laufen die Ermittlungen wegen der Planung schwerer staatsgefährdender Gewalttaten seit Monaten. “Wir suchen jetzt hier nach Beweismitteln, zum Beispiel Schulungsmaterial aber auch alle anderen Unterlagen, die uns Hinweise darauf geben, ob und wie viele Menschen rekrutiert wurden. Es ist so, dass die Menschen die dort runtergeschickt werden, werden ausgebildet in Anschlägen, sie machen Gewalterfahrungen und sie stellen dann eine potentielle Gefahr dar, wenn sie zurückkehren”, so Redlich.

Ein 51-jährigen Marokkaner steht unter Verdacht, andere angestiftet zu haben, sich in Syrien mit “militant-dschihadistischen Gruppen am bewaffneten Kampf gegen das Assad-Regime zu beteiligen”. Bei dem Mann soll es sich “laut Tagesspiegel:“http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/syrien-kaempfer-in-berlin-islamistenszene-polizei-ermittelt-gegen-imam/12351576.html um den Imam der Ibrahim-Al-Khalil-Moschee handeln. Gegen ihn lege jedoch kein Haftbefehl vor.

Zudem wird gegen einen 19-jährigen Mazedonier ermittelt, der sich derzeit zu Kämpfen in Syrien befinden soll.

Die Ibrahim-Al-Khalil-Moschee ist schon länger im Fokus der Behörden. Bereits im Verfassungsschutzbericht 2014 ist sie als Ort benannt, in dem Salafismus gepredigt werde.

Die Pressemitteilung der Berliner Polizei finden Sie hier.

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