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EU-Sondergipfel zur Flüchtlingskrise in Brüssel

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Von Euronews
EU-Sondergipfel zur Flüchtlingskrise in Brüssel

<p>Beim Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs heute in Brüssel steht die Flüchtlingkrise im Fokus. Unter anderem sollen Hilfen für syrische Bürgerkriegsflüchtlinge in der Türkei beschlossen werden. Auch die Sicherung der EU-Außengrenzen steht auf der Tagesordnung.</p> <p>Heiß diskutierte werden dürfte der gestrige Beschluss der EU-Innenminister zur Verteilung von Flüchtlingen auf die 28 Mitgliedsstaaten. Gegen den Widerstand der Slowakei, Tschechiens, Ungarns und Rumäniens hatten sich die Minister auf die Umsiedlung von 120.000 Flüchtlingen verständigt. </p> <p>Frankreichs Präsident François Hollande warnte, dass Länder, die die Entscheidung nicht respektieren, mit Konsequenzen rechnen müssen. </p> <p>Welcher Staat wie viele der 120.000 Flüchtlinge aufnimmt, orientiert sich an <a href="http://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-15-5698_en.htm">Quoten, die die EU-Kommission vorgeschlagen</a> hatte. Deutschland wird nach Angaben des Bundesinnenministeriums 31.000 Menschen aufnehmen.</p> <p>Ungarns Regierungschef Viktor Orbán ist heute zur Klausurtagung der <span class="caps">CSU</span>-Landtagsfraktion im fränkischen Kloster Banz. Orbán wird in der EU wegen der Sperranlagen an den Grenzen seines Landes kritisiert. Bayerns Ministerpräsident und <span class="caps">CSU</span>-Vorsitzender Horst Seehofer unterstützt den umstrittenen Kollegen aus Budapest jedoch: “Orbán hatte von Anfang an recht, die Außengrenzen der EU nach Serbien unter Kontrolle zu bringen. Dazu ist ein Zaun geeignet”, erklärte Seehofer gegenüber dem <span class="caps">SPIEGEL</span>.</p>