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Papst-Besuch in den USA: Franziskus fordert mehr Schutz des Klimas und der Schwachen

Es war ein Empfang mit höchsten Ehren. Papst Franziskus kam im Fiat 500 und richtete zum Auftakt seines Besuchs in Washington viel Lob, aber auch

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Papst-Besuch in den USA: Franziskus fordert mehr Schutz des Klimas und der Schwachen

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Es war ein Empfang mit höchsten Ehren. Papst Franziskus kam im Fiat 500 und richtete zum Auftakt seines Besuchs in Washington viel Lob, aber auch mahnende Worte an die USA.

Zum Empfang und der dazugehörigen Parade durch die Straßen Washingtons hatten sich rund 15.000 Menschen versammelt. Aber nicht alle heißen den Papst willkommen. Konservative Kreise und Medien hatten sich zum Teil sehr kritisch über die Forderungen des Papstes geäußert: Fernseh- und Radiokommentatoren bezeichneten Franziskus als Kommunisten, in sozialen Medien machen Schmähungen als Antichrist die Runde.

Während der Begrüßungszeremonie beim Weißen Haus sagte Franziskus, der Kampf gegen den Klimawandel dürfe nicht kommenden Generationen überlassen werden. Die Welt sei an einem kritischen Punkt angelangt.

Auch auf das Thema Flüchtlinge und Migranten ging der Papst ein und verwies darauf, selbst Sohn von Einwanderern zu sein. Die Religionsfreiheit sei einer der wertvollsten Schätze Amerikas, so der Papst. Er forderte die amerikanische Gesellschaft auf, weiter gegen Diskriminierung vorzugehen.

US-Präsident Barack Obama sagte in seiner eigenen Rede: “Sie erinnern uns daran, dass die mächtigste Botschaft Gottes die der Barmherzigkeit ist. Das bedeutet, dem Fremden mit offenem Herzen und Empathie zu begegnen, dem Flüchtling, der vor Krieg flieht und dem Immigranten, der sein Zuhause auf der Suche nach einem besseren Leben verlässt.”

Franziskus forderte auch für die Menschen im Rest der Welt mehr Schutz vor Krieg, religiöser Verfolgung und klimatischen Katastrophen: “Ich wünsche mir, dass alle gutwilligen Männer und Frauen dieser großen Nation die internationale Gemeinschaft bei ihren Bemühungen unterstützt, die Verletzlichen unserer Welt zu schützen.”

Nach der Begrüßung vor dem Weißen Haus zogen sich Obama und Franziskus zu einem persönlichen Gespräch zurück.