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Flüchtlingsstrom: Gelobtes Land Europa

Euronews hat sich an der kroatisch-ungarischen Grenze umgesehen und Flüchtlinge gefragt, weshalb Europa ihre einzige Option ist

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Flüchtlingsstrom: Gelobtes Land Europa

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Der Flüchtlingsstrom aus Afrika und vor allem dem Mittleren Osten nach Europa reißt nicht ab. Unter zum Teil lebensgefährlichen Umständen gelangen die Menschen hierher. Dabei hat beispielsweise Syrien reiche Nachbarn wie etwa Saudi-Arabien. Doch die lassen keine Syrer rein.

Meinung

Für die Flüchtlinge ist Europa eine Art gelobtes Land.

Ein freiwilliger Helfer in der ostkroatischen Grenzstadt Opatovac erzählt: “Sie kommen hier an und sagen, ‘Hier kümmert man sich jetzt um uns, das ist gut, wir sind glücklich.’ Und wir hier versuchen ihnen Mut zu machen und sagen ihnen dass sie in Sicherheit sind, in Europa. Sie haben so viel durchgemacht, um hierher zu kommen.”

Auf der ungarischen Seite der Grenze in Beremend warten bereits Busse, die die Menschen Richtung Österreich bringen. In Ungarn bleiben wollen und sollen sie nicht. Immerhin haben die Ungarn die Grenze inzwischen wenigstens wieder geöffnet. Der junge Iraker Ali kommt aus Bagdad und will weiter nach Schweden. Zuhause hat er alles verloren. Auf die Frage, weshalb er nicht in ein näher gelegenes Nachbarland wie etwa Kuwait geflohen sei, sagt er: “Die haben uns keinerlei Hilfe gewährt. Und Europa hat – mit einigen Ausnahmen – seine Türen geöffnet und uns geholfen.”

Euronews-Reporter Attila Magyar: “Für die Flüchtlinge ist Europa eine Art gelobtes Land. Hier, glauben sie, werden ihre Träume wahr werden. Auch wenn sie vielleicht gar nicht so genau wissen, was sie in Europa erwartet.”