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Hilfsorganisation räumt Minen und Munition im syrisch-kurdischen Kobane

Berge von Schuhen – sie sind das Markenzeichen der französischen Hilfsorganisation “Handicap International”. Die Schuhe sollen in französischen

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Hilfsorganisation räumt Minen und Munition im syrisch-kurdischen Kobane

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Berge von Schuhen – sie sind das Markenzeichen der französischen Hilfsorganisation “Handicap International”.

Meinung

Durch die Minenräumung bekommen die Menschen eine zweite Chance.

Die Schuhe sollen in französischen Städten auf das Schicksal von Minenopfern aufmerksam machen , jedes Jahr an einem Tag im Herbst.

“Handicap” kämpft seit zwanzig Jahren unter anderem gegen den Einsatz von Landminen und Streumunition, der vor allem Zivilisten trifft.

Als Ziel gibt der Chef der Organisation die syrisch-kurdische Stadt Kobani aus , wo man jetzt wieder Minen und Munition räume.

Auf jedem Quadratmeter lägen dort durchschnittlich zehn Sprengkörper: Die Räumung sei Voraussetzung dafür, dass die Bevölkerung dorthin zurückkehren und dort leben könne – dass sie eine zweite Chance bekomme.

Die Hilfsorganisation war schon einmal dort, nach den monatelangen schweren Kämpfen um Kobani bis Anfang diesen Jahres.

Sie brach die Arbeit aber schon nach kurzer Zeit im Juni ab, als die Stadt wieder verstärkt angegriffen wurde.

Seit einigen Wochen läuft die Minenräumung nun wieder; dazu werden Minenräumer ausgebildet und die Bevölkerung – laut “Handicap” inzwischen wieder gut 120.000 Menschen – im Umgang mit den Gefahren geschult.