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Iran: Massenpanik von Mekka ist ein Verbrechen

Der Iran will rechtliche Schritten gegen die Verantwortlichen der tödlichen Massenpanik von Mekka einleiten und beschuldigt die königliche Familie al Saud

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In zahlreichen iranischen Städten haben tausende Menschen in gegen die saudi-arabische Regierung protestiert. Sie machen sie für den Tod hunderter Pilger in Mekka verantwortlich. Unter den Opfern waren mehr als 130 Iraner. Irans oberster Führer Ajatollah Ali Khamenei ordnete eine dreitägige Staatstrauer an. Der iranische Generalstaatsanwalt Seyed Ebrahim Raisi bezeichnete die Katastrophe von Mekka als Verbrechen, das geahndet werden müsse: “Dieser Zwischenfall muss unbedingt nach internationalem Recht strafrechtlich verfolgt werden, und die Saudische Königsfamilie muss reagieren. Sie muss wissen, dass wir sie für ihr Verbrechen gegen die Hadj-Pilger vor internationalen Gerichten und Organisationen anklagen werden.” Raisi erklärte außerdem, die saudischen Behörden hätten eine Pilgerstraße abgesperrt, um einen Konvoi der königlichen Familie passieren zu lassen. Dadurch seien zwei Pilgerströme aufeinander geprallt, was zu der Massenpanik geführt habe, bei der mindestens 719 Menschen starben.

Meinung

Die al-Sauds müssen wissen, dass wir sie für ihr Verbrechen gegen die Hadj-Pilger vor internationalen Gerichten anklagen werden