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Poroschenko: "Jeder Kriegstag kostet uns 5 Millionen Dollar"

Am Rande der UN-Vollversammlung in New York haben sich die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko

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Poroschenko: "Jeder Kriegstag kostet uns 5 Millionen Dollar"

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Am Rande der UN-Vollversammlung in New York haben sich die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko getroffen.

Meinung

Die Aggressionen von außen haben eine neue Form der Armut verursacht

Poroschenko bekräftigte seine Ablehnung der geplanten Wahlen in den ostukrainischen Separatistengebieten Donezk und Luhansk.

Der Präsident sagte gegenüber ukrainischen Medien, er werde alles tun, um die Abstimmungen am 18. Oktober und 1. November zu verhindern.

Die Kommunalwahlen im Donbass sind einer der wichtigsten Streitpunkte zwischen Kiew und den Separatisten.

Poroschenko sagte:

“Die Aggressionen von außen haben eine neue Form der Armut verursacht. Es handelt sich um eine plötzliche und unerwartete Armut, die eineinhalb Millionen Menschen innerhalb der Ukraine betrifft. Jeden Tag kostet uns der Krieg im Donbass fünf Millionen US-Dollar.”

In New York kam auch der russische Außenminister Sergej Lawrow mit seinem amerikanischen Amtskollegen John Kerry zu einem Gespräch über den Ukrainekonflikt zusammen.

Nach eigenen Angaben überreichte Lawrow dabei Kerry russische Analysen zur Umsetzung des Minsker Friedensplans.

Dieser steht auch im Zentrum des Ukrainegipfels am kommenden Freitag in Paris mit den Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Deutschland, Russland und der Ukraine.

Sollte ein Kompromiss ausbleiben, befürchten Beobachter eine Eskalation der Gewalt und ein Scheitern des Minsker Friedensplans.

Bei neuen Kampfhandlungen in der Region Donezk sind unterdessen laut ukrainischen Medienberichten bei Maryinka vier ukrainische Soldaten durch Granat- und Maschinengewehrbeschuss verletzt worden.