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Streit um Opferzahlen nach Wallfahrt-Massenpanik in Saudiarabien

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Von Euronews
Streit um Opferzahlen nach Wallfahrt-Massenpanik in Saudiarabien

<p>Bei der Massenpanik in Saudiarabien letzte Woche sind nach offiziellen Angaben 769 Menschen umgekommen.</p> <p>Dagegen <a href="http://www.tribunnews.com/internasional/2015/09/28/pemerintah-arab-saudi-rilis-1000-lebih-foto-jenazah-korban-mina">sprechen mehrere Länder wie Indien oder Indonesien jetzt von rund 1100 Toten</a>. Dabei beziehen sie sich vor allem auf die Anzahl der Fotos von Opfern, die Saudiarabien selbst herausgegeben habe.</p> <p>Darauf <a href="http://www.dawn.com/news/1209678">stützt sich auch der pakistanische Parlamentsabgeordnete Tarik Fasal Chaudhry</a>, der sich im Regierungsauftrag um den Vorfall kümmert. Pakistans Botschaft in Saudiarabien, so sagt er, verfüge über diese 1100 Bilder.</p> <p>Konkrete Zahlen gibt es zumindest aus Iran: Demnach kamen bei der Panik 226 Iraner ums Leben; etwa noch einmal so viele werden vermisst.</p> <p>Außerdem erneuert Iran seine Kritik an Saudiarabien, dem großen religiösen und politischen Rivalen; die Rede ist von Inkompetenz und Missmanagement.</p> <p>Inzwischen hat Saudiarabien <a href="http://www.bbc.com/news/world-middle-east-34391055">für die unterschiedlichen Opferzahlen eine Erklärung geliefert</a>.</p> <p>Demnach sind unter den 1100 Toten auch andere, noch nicht identifizierte Opfer der Mekka-Wallfahrt, außerhalb der Massenpanik – dazu ebenfalls Opfer des vorangegangenen Kranunglücks.</p>