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Amerikaner lieben Chips - aber erst jetzt in der Kreditkarte

Wer in den USA beim Bezahlen keine Kreditkarte zücken kann, ist wie ein Reiter im Sonnenuntergang – einsam. Selbst Kleinstbeträge wie der Kaffee bei

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Amerikaner lieben Chips - aber erst jetzt in der Kreditkarte

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Wer in den USA beim Bezahlen keine Kreditkarte zücken kann, ist wie ein Reiter im Sonnenuntergang – einsam.

Meinung

Immer mehr Händler werden ihren Kassen-Terminals beibringen, Chipkarten zu lesen

Selbst Kleinstbeträge wie der Kaffee bei Starbucks werden per Mastercard, American Express oder Visa bezahlt. An der Tankstelle braucht man die Kreditkarte schon, um überhaupt die Zapfpistole herausziehen zu können.

Jetzt neu: Chip statt Magnetstreifen, aus Sicherheitsgründen

Denn ab sofort haften Händler, deren Kassen keine Chipkarten verarbeiten können, für betrügerische Transaktionen mit den konventionellen Magnetstreifen-Karten, Beschluss von Mastercard und Visa.

Stephanie Ericksen, VISA:

“Immer mehr Händler werden ihren Kassen-Terminals beibringen, Chipkarten zu lesen, um Betrug zu verhindern, speziell durch gefälschte Karten – das macht heute etwa zwei Drittel der Fälle in den Läden aus. Chip-Technologie kann das verringern.”

Die Technologie gibt es seit zehn Jahren. Bis jetzt verwenden sie erst 4 von 10 US-Kreditkarten-Benutzern. Große Kartenemittenden wie J.P. Morgan Chase setzen zwar auf Chips. Aber zur Legitimation unterschreibt der Kunde immer noch, statt eine wesentlich schwerer fälschbare Nummer zu tippen. Bis zur Kombination von Chipkarte und PIN-Zahl, für Millionen Europäer Alltag, dürfte es nochmal Jahre dauern, meinen Experten.

su