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Nahost: Wieder Gewalt nach dem Freitagsgebet

Erneut Gewalt in Israel und den Palästinensergebieten: Nach dem Freitagsgebet in der al-Aksa-Moschee, zu dem aus Sicherheitsgründen nur Personen ab

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Erneut Gewalt in Israel und den Palästinensergebieten: Nach dem Freitagsgebet in der al-Aksa-Moschee, zu dem aus Sicherheitsgründen nur Personen ab 40 Jahren zugelassen waren, kam es in Jerusalem zu Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Palästinensern. Die Polizei setzte unter anderem Tränengas und Schlagstöcke ein.

Israel hat die Sicherheitsvorkehrungen in den vergangenen Tagen aufgestockt, unter anderem, weil es zuletzt mehrere palästinensische Angriffe mit Brandsätzen und Steinen auf Israelis oder jüdische Einrichtungen gegeben hatte. Ein Angreifer wurde von Überwachungskameras gefilmt, als er in Jerusalems Altstadt Brandsätze auf Ladenbesitzer warf. Der 25-Jährige wurde festgenommen.

Auch in Hebron im Westjordanland kam es zu Auschreitungen. Israel hat in den vergangenen Stunden Hunderte Soldaten ins Westjordanland geschickt. Anlass ist der Mord an einem jüdischen Siedlerpaar, das am Donnerstag vor den Augen seiner vier Kinder im Westjordanland erschossen worden war, vermutlich von einem oder mehreren Palästinensern.

Die beiden Opfer wurden an diesem Freitag beigesetzt, Hunderte Trauergäste nahmen an der Zeremonie teil. Während der Bestattung protestierten in Jerusalem zahlreiche junge Siedler gegen die Attacke. Einige forderten Vergeltung für den Anschlag.