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Oregon: 26-jähriger Todesschütze offenbar in England geboren

Nach dem blutigen Amoklauf an einer Universität im US-Staat Oregon hat die Polizei die Identität des Todesschützen bekannt gegeben. Der 26-jährige

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Oregon: 26-jähriger Todesschütze offenbar in England geboren

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Nach dem blutigen Amoklauf an einer Universität im US-Staat Oregon hat die Polizei die Identität des Todesschützen bekannt gegeben. Der 26-jährige Chris Harper-Mercer soll mindestens neun Menschen in Roseburg, Oregon erschossen haben, bevor die Polizei ihn erschoss. In den sozialen Medien zeigt sich der gebürtige Engländer mit Waffen und in Uniform und postete Filme der irischen Untergrundorganisation IRA. Ein Motiv für den Amoklauf war auf seinen Seiten im Internet bisher nicht zu finden.

Meinung

Deshalb sind wir alle diesen Familien eine Antwort schuldig, die jetzt wegen unserer Untätigkeit einen lieben Menschen verloren haben

Roseburg ist ein kleinerer Ort, die Menschen hier kennen sich untereinander. Bisher galt das Viertel um die Uni als sicher. Eine junge Frau meint: “Hier in Roseburg sind wir doch alle wie eine Familie. Ich hab mich hier immer in Sicherheit gefühlt, und jetzt fühl ich mich überhaupt nicht mehr sicher.”

Wie oft bei Amokläufen war die Situation zunächst unübersichtlich. Die Staatsanwaltschaft sprach von 13 Toten. Danach hieß es zehn Tote, den Todesschützen mitgerechnet, und sieben Verletzte.

US-Präsident Barack Obama sagte: “Die Politik dieses Landes ist schuld daran, dass alle paar Monate so etwas in Amerika geschieht. Deshalb sind wir alle diesen Familien eine Antwort schuldig, die jetzt wegen unserer Untätigkeit einen lieben Menschen verloren haben.”

Es war gegen halb elf am Morgen Ortszeit, als der Mann einen Dozenten durch ein Fenster mit einem Kopfschuss tötete. Danach soll er den Unterrichtsraum betreten und mit einem Gewehr zu schießen begonnen haben. Zwei Stunden nach dem ersten Notruf gab die Polizei Entwarnung, als auch das gesamte Gelände von Spürhunden nach Sprengstoff abgesucht worden war.