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Russlands Luftschläge in Syrien: Der Westen übt Kritik

Am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag haben russische Kampfflugzeuge 18 Angriffe gegen zwölf Ziele der Miliz Islamischer Staat geflogen, sagte

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Am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag haben russische Kampfflugzeuge 18 Angriffe gegen zwölf Ziele der Miliz Islamischer Staat geflogen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der Nachrichtenagentur TASS zufolge. Dabei seien unter anderem Kommandostände der Dschihadisten im Westen und Nordwesten Syriens zerstört und ein Ausbildungslager attackiert worden, hieß es weiter.

Russland und die USA – sowie deren Präsidenten – sind angesichts der Syrien-Frage uneins. In einer gemeinsamen Erklärung sprachen die Regierungen der USA, Frankreichs, Deutschlands, Großbritanniens, der Türkei, Katars und Saudi-Arabiens von russischen Angriffen auf Ziele in Hama, Homs und Idlib, bei denen Zivilisten ums Leben gekommen seien und die nicht der IS-Miliz gegolten hätten, hieß es. Ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums wies die Vorwürfe zurück und äußerte den Verdacht, die Erklärung sei bereits vor dem Beginn der russischen Luftschläge verfasst worden. Moskau betont, in Syrien ausschließlich Terroristen zu bekämpfen.

Vertreter der russischen und der US-amerikanischen Streitkräfte tauschten sich unterdessen über die Militäroperationen in Syrien aus, zudem erörterten Beamte der Verteidigungsministerien in Moskau und Washington die Lage.