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In Kundus kehrt wieder Normalität ein

Das nordafghanische Kundus kehrt langsam zur Normalität zurück. Die Einwohner gehen wieder auf die Straßen, nachdem Ruhe eingekehrt ist. Nur am

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In Kundus kehrt wieder Normalität ein

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Das nordafghanische Kundus kehrt langsam zur Normalität zurück. Die Einwohner gehen wieder auf die Straßen, nachdem Ruhe eingekehrt ist. Nur am Stadtrand liefern sich die Regierungstruppen noch vereinzelte Scharmützel mit den Taliban. Drei Tage lang hatte die radikal-islamische Miliz die nordafghanische Stadt in ihrer Gewalt.

Die Menschen sind erleichtert: “Alle Geschäfte waren in der vergangenen Woche geschlossen. Wir konnten keinen Weizen kaufen, kein Brot, kein Wasser. Wir hatten alle möglichen Probleme”, schildert Jan Mohammed die Lage.

Auf dem Gelände der Provinzverwaltung von Kundus hissten Regierungstruppen die afghanische Flagge.

Das Weiße Haus bedauerte den US-Luftangriff auf des Krankenhaus von Kundus, bei dem 22 Menschen getötet worden waren.

“Das Ausmaß der Tragödie ist signifikant genug. Es gibt momentan drei Untersuchungen. In jeder dieser drei Untersuchungen geht es darum, die Einzelheiten dieser Tragödie so akkurat wie möglich zu ermitteln”, erklärte der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest.

Nach Angaben des Oberkommandierenden der US- und Nato-Streitkräfte in Afghanistan, General John Campbell, erfolgte der Luftangriff auf Bitten der afghanischen Armee. General Campbell deutete an, dass US-Spezialeinheiten vor Ort gewesen waren.