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Nicht ganz unschwer: Physik-Nobelpreis für Massenachweis bei Neutrinos

Sie wiesen nach, dass sogenannte Neutrino-Teilchen eine Masse haben. Dafür erhalten der 56-jährige Japaner Takaaki Kajita und der 72-jährige Kanadier

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Nicht ganz unschwer: Physik-Nobelpreis für Massenachweis bei Neutrinos

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Sie wiesen nach, dass sogenannte Neutrino-Teilchen eine Masse haben. Dafür erhalten der 56-jährige Japaner Takaaki Kajita und der 72-jährige Kanadier Arthur McDonald dieses Jahr den Nobelpreis für Physik. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mit.

Neutrinos entstehen, wenn kosmische Strahlung auf die Erdatmosphäre trifft. Die Elementarteilchen sind elektrisch neutral und schwirren milliardenfach umher. Weil sie aber kaum wechselwirken, passieren sie beispielsweise auch den menschlichen Körper ungehindert und sind nur schwer nachweisbar.

Vor der Arbeit der beiden Preisträger waren Physiker jahrzehntelang fälschlich davon ausgegangen, dass Neutrinos keine Masse haben.

Die höchste Auszeichnung für Physiker ist mit umgerechnet etwa 850 000 Euro dotiert. Überreicht werden die Nobelpreise traditionsgemäß am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel.