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Gewalt im Nahen Osten: Hamas-Chef spricht von neuer Intifada

In Israel und dem Westjordanland ist es erneut zu mehreren Messerattacken gekommen. In der südisraelischen Stadt Dimona griff zum ersten Mal seit der

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Gewalt im Nahen Osten: Hamas-Chef spricht von neuer Intifada

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In Israel und dem Westjordanland ist es erneut zu mehreren Messerattacken gekommen. In der südisraelischen Stadt Dimona griff zum ersten Mal seit der neuen Gewaltwelle ein Israeli mehrere Palästinenser an. Nach Polizeiangaben wurden vier Personen verletzt. Der 17-jährige jüdische Angreifer wurde festgenommen. In Afula, im Norden Israels, schoss ein Sicherheitsmann auf eine Frau, die ihn zuvor mit einem Messer angegriffen hatte. Die Frau wurde schwer verletzt. Ihre Identität war zunächst nicht bekannt.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sagte, sein Land befände sich auf dem Höhepunkt einer Terrorwelle. “Mit Nachdruck, systematisch und entschieden werden wir zeigen, dass sich jeglicher Terror nicht auszahlt und dass wir ihn besiegen können”, erklärte Netanjahu. Die von dem israelischen Teenager verübte Messerattacke verurteilte er entschieden.

Seit Tagen spitzt sich die Situation in Israel und den besetzten Palästinensergebieten wieder dramatisch zu. Der Chef der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen, Ismaïl Haniyeh, sprach angesichts der neuen Gewaltwelle von einer neuen Intifada.