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Umverteilung der Flüchtlinge: 19 Menschen aus Eritrea aus Italien nach Schweden gebracht


Redaktion Brüssel

Umverteilung der Flüchtlinge: 19 Menschen aus Eritrea aus Italien nach Schweden gebracht

Im Rahmen des EU-Plans zur Umverteilung von Flüchtlingen sind die ersten 19, aus Eritrea stammenden Asylbewerber, von Italien nach Schweden gebracht worden. Die Maschine startete vom Flughafen Rom-Ciampino. Die Menschen waren wenige Tage zuvor auf der Insel Lampedusa angekommen.

EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos, der für Migration zuständige luxemburgische Außenminister Jean Asselborn und Italiens Innenminister Angelino Alfano waren auf dem Flughafen zugegen. “Die Umverteilung erfolgt nicht nach den Wünschen der Einzelnen”, so Avramopoulos. “Wir legen das Aufnahmeland fest. Lehnt das jemand ab, sollte er sich darüber im Klaren sein, dass wir ihn in sein Herkunftsland zurückschicken.”

Die EU-Staaten hatten nach langen Debatten im September beschlossen, 160.000 Flüchtlinge aus Griechenland und Italien auf andere Länder umzuverteilen.

Eine Sprecherin des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge begrüßte die Umverteilung als einen ersten Schritt zur Stabilisierung der Flüchtlingskrise in Europa. “Das System wird jedoch nur Wirkung zeigen, wenn die entsprechenden Entscheidungen getroffen werden, sobald die Migranten die EU erreichen”, fügte sie hinzu. “Doch dafür sind bessere Instrumente notwendig als das, was wir zur Zeit in Italien haben.” Gemeint sind die sogenannten Hotspots, deren Personal aufgestockt werden soll. Avramopoulos und Asselborn besuchten eine solche Erstaufnahmestelle auf der italienischen Insel Lampedusa.

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