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Nach Anschlag in der Türkei: Kundgebungen in Istanbul und Diyarbakir

Nach dem Anschlag von Ankara sind Demonstranten in Istanbul auf die Straße gegangen. Ihr Protest richtete sich gegen die Regierungspartei AKP, der

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Nach Anschlag in der Türkei: Kundgebungen in Istanbul und Diyarbakir

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Nach dem Anschlag von Ankara sind Demonstranten in Istanbul auf die Straße gegangen.

Meinung

Das ist ein Angriff des Staats auf das Volk.

Ihr Protest richtete sich gegen die Regierungspartei AKP, der sie für das Attentat eine Mitschuld geben.

In Ankara selbst vertrat auch der Ko-Vorsitzende der HDP diese Meinung; der Anschlag hatte eine Kundgebung der HDP und anderer linker Kräfte getroffen.

Eine erste Reaktion von HDP-Chef Selahattin Demirtaş

Es sei kein Angriff auf die Einheit des Landes gewesen, sondern ein Angriff des Staats auf das Volk, sagte Selahattin Demirtaş, der damit auf Aussagen des Regierungschefs reagierte.

Selbst wenn die Regierenden aber mit dem Anschlag nichts zu tun hätten, müssten sie zurücktreten, so Demirtaş weiter, weil sie ihn nicht verhindert hätten: Es trete aber niemand zurück.

Er kritisierte zudem, die Regierung habe bisher zum Beispiel auch nicht den Anschlag auf eine HDP-Wahlveranstaltung im Juni in Diyarbakir aufgeklärt.

Dort, in der größten Stadt im Kurdengebiet, fand gestern ebenfalls eine Kundgebung gegen den Anschlag von Ankara statt. Die Polizei versuchte, die Demonstration auseinanderzutreiben.