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Russisches Eingreifen in Syrien: Keine Beteiligung an syrischen Bodenoffensiven

Erneut haben russische Kampfflugzeuge am Sonntag Luftangriffe in Syrien geflogen. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums handelte es

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Russisches Eingreifen in Syrien: Keine Beteiligung an syrischen Bodenoffensiven

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Erneut haben russische Kampfflugzeuge am Sonntag Luftangriffe in Syrien geflogen. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums handelte es sich um Angriffsziele, die der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zugerechnet werden.

Meinung

Unsere Aufgabe ist es, die syrische Regierung zu stabilisieren und die Voraussetzungen für das Erreichen eines politischen Kompromisses zu schaffen.

In der Syrien-Krise haben Russlands Präsident Wladimir Putin und Saudi-Arabiens Verteidigungsminister Mohammed bin Salman al-Saud trotz Meinungsverschiedenheiten eine engere Abstimmung vereinbart.

In einem Interview mit dem russischen Staatsfernsehen erklärte Putin:
“Unsere Arbeit in Syrien begrenzt sich darauf, die Operationen der syrischen Armee zu unterstützen. Unsere Aufgabe ist es, die syrische Regierung zu stabilisieren und die Voraussetzungen für das Erreichen eines politischen Kompromisses zu schaffen.”

Putin stellte klar, dass Russland sich nicht an russischen Bodenoffensiven beteiligen werde:
“Nein, auf keinen Fall. Nein, wir werden das nicht tun. Und unsere syrischen Freunde wissen das.”

Die syrische Armee konnte durch die russische Unterstützung die strategisch wichtigen Orte Tel Skak und Atschan in der zentralen Provinz Hama zurück erobern. Die USA äußerten Kritik am russischen Eingreifen. Russlands Luftwaffe greife weniger den IS, als vielmehr andere Regimegegner an, um den syrischen Präsidenten Assad an der Macht zu halten.