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Amnesty International wirft kurdischen Milizen in Syrien Vertreibungen vor

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft den kurdischen Milizen in Syrien Kriegsverbrechen vor. Einem Bericht der Organisation

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Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft den kurdischen Milizen in Syrien Kriegsverbrechen vor. Einem Bericht der Organisation zufolge sollen die sogenannten Volksverteidigungseinheiten (YPG) die Einwohner von mehr als einem Dutzend nicht-kurdischen Dörfern vertrieben und ihre Häuser mit Bulldozern zerstört haben.

Viele der Übergriffe haben sich demnach in ehemals von der IS-Miliz gehaltenen und von den Kurden eroberten Gebieten ereignet. Laut Amnesty International galten sie häufig solchen Gemeinschaften, die in Verdacht geraten waren, Sympathien für den IS zu hegen. Dabei hätten die Milizionäre auch mit Luftangriffen der US-geführten Allianz gedroht, sollten die Bewohner den Anweisungen nicht folgen.

Ein Sprecher der kurdischen Volksverteidigungseinheiten wies die Anschuldigungen als falsch zurück. Es habe lediglich vereinzelte Umsiedlungen zum Schutz der Bevölkerung gegeben.