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Diese Woche ist Code Week: Neun gute Gründe, warum Sie das interessieren sollte

Es gibt sie seit 2012: Die EU Code Week. In diesem Jahr findet sie vom 10.-18. Oktober statt und auch 2015 hat sie das Ziel, die digitale Bildung

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Diese Woche ist Code Week: Neun gute Gründe, warum Sie das interessieren sollte

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Es gibt sie seit 2012: Die EU Code Week. In diesem Jahr findet sie vom 10.-18. Oktober statt und auch 2015 hat sie das Ziel, die digitale Bildung voranzutreiben und Kindern und Jugendlichen Lust aufs Programmieren machen.

Im vergangenen Jahr fanden im Rahmen der Programmier-Woche gut 70 Workshops in Deutschland statt. In der gesamten EU soll es im vergangenen Jahr 100000 Teilnehmer gegeben haben.
Selbst außerhalb der Grenzen Europas werden Veranstaltungen organisiert: So zum Beispiel in Australien, Taiwan oder Ägypten. Der Slogan der diesjährigen Code Week lautet: “Die Technologie beeinflusst unser Leben, doch wir lassen eine Minderheit darüber entscheiden, wie und wofür sie eingesetzt wird.”

Die Meisten von uns mögen vor dem Programmieren zurückschrecken. Dabei kann es nützlich sein, sich damit auseinanderzusetzen. Neun gute Gründe:

1. Sie sind nie zu alt, um zu lernen, wie programmieren funktioniert.
Sehen Sie sich die Geschichte von Laurie an, die das Programmieren im Alter von 57 Jahren erlernt hat.
Manche behaupten außerdem, Programmieren zu können, nütze der Wirtschaft.

2. Alle coolen Kids tun es – selbst Barack Obama.
Im Dezember 2014 war Obama der erste US-amerikanische Präsident, der während einer Veranstaltung zur Förderung der Lehre von Informatik einen einzeiligen Code schrieb.

3. Es ist kinderleicht.
Es gibt verschiedene Websites und Apps, die Kindern und Jugendlichen dabei helfen, das Programmieren zu lernen. Kinder im Alter von fünf bis sieben Jahre können Scratch Jr ausprobieren.
Ältere Kinder können sich an das Kodieren herantasten, indem sie mit RoboMindacademy einen virtuellen Roboter programmieren. Gleiches funktioniert auf der Website Primotoys.

4. Programmieren zu können ist gut für Ihren Job.
Gleich mehrere Fähigkeiten, die sie beim Programmieren erlernen, können Sie während Ihrer täglichen Arbeit anwenden. Anna Inman hat The Independent erzählt, sie sei zwar keine Profi-Programmiererin, aber das Kodieren wirke sich auf ihre Arbeit aus. “Das Programmieren hilft dir dabei, deine Gedanken zu strukturieren, sie zu klaren Kommandos zu bündeln und so das Ergebnis zu erzielen, das du dir wünschst.”

5. Programmieren kann der Karriere nützen.
Vielleicht werden Sie nicht gleich der nächste Mark Zuckerberg, doch in gewisser Weise kann Programmieren Ihre Karriere fördern. Digital Skills werden von der EU-Kommission als eine Lösung für Jugendarbeitslosigkeit angesehen.

6. Wir werden von immer mehr Codes umgeben.
Das betrifft sämtliche Bereiche. Wer lernt, wie diese Codes funktionieren, wird in der Lage sein, Probleme zu erkennen und seine eigene Software zu schreiben.

7. Nie zuvor wurde uns das Programmieren leichter gemacht.
Von Online-Tutorials bis hin zu speziellen Softwares: Das Angebot der Hilfswerkzeuge zum Lernen der Programmiersprache ist mittlerweile groß. Jeder kann die passende Methode für sich finden.

8. Verfechter des Programmierens weisen darauf hin, dass es sich nach wie vor um eine von jungen, weißen Männern dominierte Disziplin handele und dass die Vielfalt im Silicon Valley in Angriff genommen werden müsse.

In den USA gibt es einge Kurse für Mädchen. Einer von ihnen ist speziell für schwarze Mädchen konzipiert.

girlswhocode.com
railsgirls.com
www.girldevelopit.com
www.blackgirlscode.com

9. Und zu guter Letzt: Programmiersprache kann manchmal richtig poetisch sein:
www.wired.com
torquemag.io