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Neuer Asterix-Band mit Julian-Assange-Figur


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Neuer Asterix-Band mit Julian-Assange-Figur

Das ist er, der neue Asterix, Titel: Der Papyrus des Cäsar. Die Handlung ist im Prinzip streng geheim. Jean-Yves Ferri und Didier Conrad, die beiden neuen Asterix-Väter, gaben dennoch schon mal erste Einblicke in das Heft, das am 22. Oktober erscheint. Der ewige Kampf mit den Römern wird diesmal auch einer ganz modernen, Public-Relations-Schiene geführt – und eine an Julian Assange angelehnte Figur sorgt für Ärger.

Didier Conrad: “Zentrales Thema ist der Informationsfluss und die Kontrolle über die Medien. Das hat beinah etwas Dramatisches. Die Konflikte, die daraus entstehen, werden deutlich. Das allein hätte natürlich nicht gereicht. Deswegen gibt es einen weiteren wichtigen, historisch inspirierten Hintergrund, den Gallischen Krieg.”

Jean-Yves Ferri und Didier Conrad veröffentlichten vor zwei Jahren “Asterix bei den Pikten”, den ersten Band ohne Beteiligung des Gründer-Duos René Goscinny und Albert Uderzo. Goscinny verstarb 1977, Uderzo führte die Comic-Serie alleine weiter und zog sich 2011 zurück, mit wohlwollendem Blick auf seine Nachfolger

Jean-Yves Ferri: “Uderzo ist ein schwer zu durchdringender und reservierter Typ. Die Tatsache, dass ihm die Grundidee gefiel, war sehr wichtig für uns, denn er ist unser erster Leser. Wenn Albert zufrieden ist, bedeutet das einen guten Start.”

Das neue 36. Album startet mit einer Auflage von vier Millionen Exemplaren. So viel ist nötig, weltweit wurden bislang 360 Millionen Asterix-Hefte verkauft, die Geschichten in 111 Sprachen übersetzt. Ferri und Conrad denken bereits über ein drittes Album nach.

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