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Türkei: Regierung vermutet IS oder PKK hinter Anschlag - hochrangige Polizisten entlassen

Vier Tage nach dem Anschlag mit fast 100 Toten hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erstmals den Anschlagsort besucht. Gemeinsam mit dem

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Türkei: Regierung vermutet IS oder PKK hinter Anschlag - hochrangige Polizisten entlassen

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Vier Tage nach dem Anschlag mit fast 100 Toten hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erstmals den Anschlagsort besucht. Gemeinsam mit dem finnischen Präsidenten Sauli Niinistö gedachte er der Toten.

Ministerpräsident Ahmet Davutoglu erklärte, entweder die IS-Miliz oder die PKK steckten hinter dem Anschlag.

“Die Einsätze gegen den Islamischen Staat werden auch in diesen Tagen fortgesetzt”, so Davutoglu. “Gegen die PKK werden wir ebenfalls weiter vorgehen, denn wir haben Geheimdienstinformationen, dass Kämpfer der PKK und der DHKP-C im Nordirak als Selbstmordattentäter ausgebildet und in die Türkei geschickt wurden. Wir verfolgen also beide Spuren zur selben Zeit.”

Vor dem Numune-Krankenhaus in Ankara harren unterdessen Angehörige der Verletzten des Anschlags aus.

Die türkische Regierung hat derweil den Polizeichef der Hauptstadt sowie weitere hochrangige Polizisten vom Dienst suspendiert.