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Unruhen um Jerusalem: Mindestens vier Tote bei Attacken und weitere Straßenschlachten

Bei zwei weiteren Terrorattacken in Jerusalem sind drei jüdische Israelis und mindestens ein palästinensischer Angreifer getötet worden. Mehr als 20

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Unruhen um Jerusalem: Mindestens vier Tote bei Attacken und weitere Straßenschlachten

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Bei zwei weiteren Terrorattacken in Jerusalem sind drei jüdische Israelis und mindestens ein palästinensischer Angreifer getötet worden. Mehr als 20 Menschen wurden verletzt.

Einer der Angreifer raste mit einem Auto in eine Bushaltestelle und ging mit einem langen Messer auf die Wartenden los, bevor er von einem Sicherheitsbeamten mit Schüssen gestoppt wurde. Ein jüdischer Israeli starb. Zwei weitere Angreifer töteten in einem Bus mit Pistolen und Messern zwei Fahrgäste, bevor einer von ihnen erschossen und der andere außer Gefecht gesetzt wurden.

Es war der bisher blutigste Tag der jüngsten Gewaltwelle in Israel. Dabei starben bislang sechs jüdische Israelis und 27 Palästinenser, darunter neun mutmaßliche Angreifer.

Die radikalislamische Hamas sprach von heroischen Taten: “Die Zunahme solcher Operationen ist ein Beweis dafür, dass diese Intifada nicht gestoppt werden kann”, so Sprecher Sam Abu Zuri. “Es ist die Intifada von Jerusalem. Es ist ein deutliches Signal an die israelische Besatzung aufgrund der Verbrechen in der Al-Aksa-Moschee.”

Die Eskalation begann Mitte September mit Protesten gegen vorübergehende Zugangsbeschränkungen für Palästinenser zur Al-Aqsa-Moschee. Die Palästinenser werfen Israel vor, die bestehenden Zugangsregeln dauerhaft zugunsten jüdischer Gläubiger verändern zu wollen. Die israelische Regierung weist das zurück.