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Burberry muss rechnen: Chinesen kaufen weniger Luxusartikel

Das britische Modeunternehmen Burberry hat im ersten Geschäftshalbjahr auf dem asiatischen Markt einen Umsatzrückgang von zwei Prozent verbucht

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Das britische Modeunternehmen Burberry hat im ersten Geschäftshalbjahr auf dem asiatischen Markt einen Umsatzrückgang von zwei Prozent verbucht. Bisher erzielte der Konzern rund 30 Prozent seiner Einnahmen in China, doch der Markt für Luxusprodukte in Fernost ist schwierig geworden.

“Es gibt in dieser Sparte seit Jahren schwache Bewertungen, das kommt für uns also nicht unerwartet”, meint der Analyst Gerren O’Neill. “Betrachten Sie die fallenden Verkaufszahlen bei LVMH und Rochemont und blicken Sie auch auf den chinesischen Importrückgang in Höhe von 17,7 Prozent. Das stimmt bezüglich der Neuigkeiten von Burberry also eher nachdenklich.”

An den Märkten ging die Burberry-Aktie auf Talfahrt und verzeichnete am Donnerstag Verluste von acht Prozent. Trotz allem geht der Konzern davon aus, den für dieses Geschäftsjahr angestrebten Gewinn vor Steuern von umgerechnet 689,5 Millionen Euro zu erreichen.

Vor Burberry hatten bereits andere Hersteller von Luxusmode-Artikeln den schwächelnden chinesischen Markt zu spüren bekommen.