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Myanmar: Teilweiser Waffenstillstand vor den Wahlen unterzeichnet

In Myanmar haben die Regierung und acht Milizen ethnischer Minderheiten ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet. Staatspräsident Thein Sein

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In Myanmar haben die Regierung und acht Milizen ethnischer Minderheiten ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet. Staatspräsident Thein Sein setzte in der Hauptstadt Naypyidaw als Erster seine Unterschrift unter den Vertrag, bevor er ihn an die Militärs und Vertreter der Minderheitenmilizen weitergab. Oppositionsführerin Aung san Suu Kyi nahm nicht an der Zeremonie teil, dafür waren Beobachter aus der EU, China, Indien und von der UNO vor Ort.

Das Abkommen ist das Ergebnis zweijähriger Verhandlungen, mit denen einer der längsten Konflikte in den südostasiatischen Land beendet werden soll.

Sieben weitere Milizen weigerten sich allerdings, dem Waffenstillstand beizutreten. In den nördlichen Regionen Schan und Kachnin an der Grenze zu China halten die Kämpfe mit Rebellen ethnischer Minderheiten weiter an. Deshalb ist die für den 8. November angesetzte Parlamentswahl dort teilweise abgesagt worden.